Bella

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 Bella

Am Mittwoch Nacht, als jeder sich im Bett auf die andere Seite gedreht hat, machten wir uns auf den Weg nach Serényfalva, wo Tante Anikó auf uns wartete, damit wir während der Nacht gemeinsam Bella, die alte Stafford-Mischlingshünding irgendwie retten.

Sie wurde an einem Haus schon lange allein gelassen und das ist nicht genug, sie wurde auch sonst verkrüppelt: man hat sie sogar zweimal um ihren Hals an der Kette angebunden ohne Futter, ohne Wasser, ohne nichts hat man sie zurück gelassen. Die Kette ist schon lange in das Fleisch eingewachsen, da aber keiner sich um Bella kümmerte, hat man das nicht entdeckt. Nur sie litt daran seit langem.

Tante Anikó, der Schutzengel der Strassenhunde in Serényfalva hat es beobachtet, wie lange diese Hündin alleine da lebt und zwar hat sie Angst vor Bella gehabt (man hat gesagt, die arme Bella sei ein Untier), aber hat sie angefangen zu füttern. Und als Bella Dank Tante Anikó immer mehr zugenommen hat, desto tiefer wuchs die Kette in das Fleisch ein.

Wir hatten keine andere Wahl, wir müssen helfen – ein Leben hängt von unserer Hilfe ab.
Als wir angekommen sind, hat sie uns freundlich empfangen. Sie bekam auch etwas Narkosemittel, und sie hatte gleich eine ganz grosse Liebe gegenüber Dávid.
Diese arme Hündin hat schon darauf gewartet, dass jemand kommt und sie von ihrer Qual befreit und sie vom Haus, wo sie so viel leiden musste, mitnimmt.

Sie hat es gelassen, dass Dávid sie in seinen Armen ins Auto nimmt. Tante Anikó verabschiedete sich weinend von Bella und wir fuhren mit ihr in das neue Leben.

Am Donnerstag operierte sie die Tierärztin: es war nicht einfach, bis die arme Hündin von der Kette, die in ihr Fleisch gewachsen ist, befreit werden konnte.

Sie durfte nach den Schlaftabletten nicht mehr narkotisiert werden, sie hat aber ohne Knurren, ohne ein Wort die Operation über 1,5 Stunden ertragen. Am Ende stieg sie schwänzelnd, allein in das Auto ein. Sie wusste es vom ersten Moment, dass wir für sie Gutes tun wollen. Es war schwierig für sie in Kiskapud (in der Auffangstation) einen Platz zu machen, weil sie mit anderen Hunden überhaupt nicht auskommt. Wir hoffen es sehr, dass wir vielleicht einen eigenen Zwinger für sie bald bestellen können. Sie hat guten Appetit, hat schon eine ganze Menge Fleisch gefressen und gegenüber Menschen ist sie sehr freundlich.

Sie ist sehr glücklich, dass sie vom Haus gerettet ist, wo sie so viel leiden musste.

Unsere Lage ist auch jetzt sehr schwer, aber wir mussten ihr helfen. Was wäre mit ihr dort am Haus geschehen?

Wir bitten euch, wer kann, soll uns helfen um neue Zwinger und Futter kaufen zu können.

Herzlichen Dank im Name von Bella und den Schützlingen in Kiskapud!

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